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Waffen bei der Bruderschaft

Das Schwert (Buchstabe A )
Das Schwert war dem Ordensrittern und Sariantbrüdern der Duysburg sowie dem Adel vorbehalten. Es wurden Einhänder mit Schild geführt sowie ein Anderhalbhänder ohne Schild.Typisch waren pariere in Kreuzform sowie der Rundknauf am Schwertende. Tranportiert wurde das Heiligtum stets in einer ledernen Schwertscheide. 

Der Speer (Buchstabe B)
Der Speer ist die Standartdienstwaffe einer Wache der Duysburg. Sie diente nicht nur zum absperren von Bereichen sondern ebenso zur Mittelfernverteidigung gegenüber Gesetzesbrechern.
Die Spitze war stets angespitzt, jedoch aufgrund heutige Gegebenheiten werden diese aus Sicherheitsgründen abgerundet.

Das Falchion (Buchstabe D)
Das Schwert des einfachen Volkes, jeder des dritten Standes mit genug Finanziellen Mitteln hatte die Erlaubnis eines zu führen, daher eine beliebte Nahkampfwaffe der Stadtwachen der Landgrafschaft. Das Falchion ist gegenüber dem Schwert nur einseitig geschliffen und meist kürzer.

Der Bogen
Die meisten Sariantbrüder musste mit dem Bogen umgehen können, die einzig wahre Fernkampfwaffe zur Burg und Stadtverteidigung. Bevorzugt aufgrund ihrer Reichweite und Handhabung wurden Langbögen, der Reiterbogen war zu jener Zeit ein rein Ungarischer Bogen den es in unserem Landesgebiet nur sehr selten gab.
In Schlachten wurden stets spitze Pfeile verwendet, aus Sicherheitsgründen der heutigen Zeit werden in jenen nur Pömpelpfeile verwendet.

Der Streitkolben (Buchstabe C)
Ein jener durfte einen Streitkolben benutzen.Der Kolben wurde einhändig mit Schild geführt. Er bestand aus einem schweren Metallkopf an kurzer Holzstange. Aus Sicherheitsgründen heutzutage ohne Spitzen  nur nur gegen voll gerüstete Personen anzuwenden. 

Das Schild (Buchstabe E)
In der Duysburg wurden stets das Mandelschild (Tropfenschild), Ritterschild (Dreiecksschild) sowie die kleine Pavese genutzt. Meist aus mehreren Schichten Holz und Leinenbezug hergestellt hielten diese viel Gewaltanwendungen aus und hatten eine lange Lebensdauer. 




Rüstkammer der  Bruderschaft

Das Kettenhemd
Das umgangssprachliche Kettenhemd oder im mittelalter auch Ringpanzerhemd genannt, ist bei der Stadtwache der Duysburg eine gern gesehen Ausrüstung. Normalerweise nur von Rittern stets getragen, gibt der Graf auch seinen Stadtwachen die Erlaubnis sich ein solches zuzulegen.

Meist halbarmlang sowie Oberschenkellang gefertigt geben diese den optimalen Schutz bei Schlachten und Trainingseinheiten. Der Durchmesser sollte 9mm nicht überschreiten und aufgrund der längeren Haltbarkeit sind diese immer vernietet und brüniert zu erwerben.

Der Waffenrock
Als Waffenrock oder auch Wappenrock, wurde das von Rittern über der Rüstung getragene Kleidungsstück bezeichnet. Um Freund und Feind im Kampf unterscheiden zu können, wurde am Waffenrock ( wie auch am Schild) das Wappenbild des Kämpfenden angebracht.

Bei der Duysburg tragen alle Stadtwachen das gleiche Wappenbild (Doppelkopfadler in Silber). Jediglich die Form des Waffenrocks ist unterschiedlich. Lediglich die Waffenknechte (Stadtwachen in Ausbildung) tragen einen Waffenrock ohne Wappenbild.

Der Helm
Im Mittelalter und bei der Duysburg waren sehr gute Schmieden ansässig, nicht zuletzt wegen der Nähe zum verfeindeten Gebiet der Familie von Berg. So trugen unsere Stadtwachen und Ritter alle mindestens einen Nasalhelm! Wer es sich leisten konnte, trug einen Vollvisierhelm, welcher auch das komplette Gesicht verdeckte.  Die Helme mussten aus mindestens 1,6 mm Stahl gefertigt sein und mussten mit einem Lederband fest sitzend geschlossen werden. Das tragen einer Polsterhaube darunter war ebenso Pflicht.

Aus Sicherheitsgründen dürfen unsere Stadtwachen und Ritter nur mit einem Vollvisierhelm an Vollkontaktkämpfen teilnehmen. 

Die Brigantine
Der Schuppenpanzer des Adels. Aufgrund seiner lang dauernden Fertigung und dem damit einhergehenden Preis konnten sich nur Ritter oder höherer Adel diesen Rüstung leisten. Sie bot mehr Schutz als das einfache Kettenhemd.
Die Brigantine bestand aus zahlreichen Metallplättchen, oft zum Schutz verzinnt, die unter einer Lage Stoff, festem Leinen genietet wurde. Es empfiehlt sich auch heute noch die Brigantine auf Maß anfertigen zu lassen damit sie den erforderlichen Schutz bietet! 

Die Handschuhe
Sehr wichtig bei allen Kampfhandlungen. Die Gelenke rund um die Hand und Finger zählen zu den anfälligsten Gelenken für Blutergüsse und Brüchen! Da wir im Mittelalter mit Stahlwaffen hantieren, benötigen diese empfindlichen Stellen besonderen Schutz.

Die Kämpfer der Duysburg sind daher alle verpflichtet geeignete Handschuhe zu tragen, neben Lederhandschuhen für Bogenschützen, gibt es noch die Möglichkeit der Kettenhandschuhe für den Speerkampf sowie der Plattenpanzerhandschuhe für den Nahkampf.  Hier unterscheiden wir zwischen Fäustlingen und Plattenfingerhandschuhe. 

Arm und Beinpolster
Gut gerüstet hieß ebenso Sicherheit an Armen und Beinen! Hierfür boten sich Lederschoner an, für jene die nicht das nötige Kleingeld für Kettenbeinlinge hatte. Sogenannte Diechlinge (dicke Polsterkleidung für die Beine)  waren ebenso ein muss für jeden Kämpfer. Wir unterscheiden nach Tätigkeit der Stadtwachen und Ritter, ein Bogenschütze brauchte leichtere Rüstung als jene die in den Nahkampf gingen.

Aus Sicherheitsgründen sind zu jedem Training und Schlachtteilnahme mit Schwert, Falchion, Speer und Streitkolben, Plattenpanzerhandschuhe zu tragen. 

Der Gambeson
Aus mehreren Lagen Leinentuch bestehend oder mit verschiedenen Materialien, wie Stoffresten oder Rohbaumwolle ausgestopft ergibt der Gambeson eine Vollpolsterkleidung für Oberkörper und Beine sowie Oberschenkel. Der Gambeson wurde von Rittern als Bestandteil der Rüstung unter dem Kettenpanzer (Kettenhemd) getragen, aber auch von Kriegsknechten entsprechend verwendet.

Ebenso die Stadtwachen der Duysburg hatten die Pflicht sich mit einem solchen Gambeson auszustatten, selbst als Bogenschütze war dies die Mindestrüstung! 

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